Trautmann Metzgerei

Steak und Teilstücke

Steak-Cuts vom Rind: Entrecôte, Rumpsteak, Hüfte, Flat Iron und Bavette

Fleischermeister, Fleischsommelier, Juniorchef und Eventmanager
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Drei unterschiedliche rohe Rindersteaks auf dunklen Brettern
Symbolbild · Drei unterschiedliche rohe Rindersteaks auf dunklen Brettern

Kurz gefasst

Die kurze Antwort

Entrecôte, Rumpsteak und Hüftsteak unterscheiden sich besonders in Lage, Fettanteil und Biss. Flat Iron und Bavette sind weitere Zuschnitte, die Trautmann auf seiner Cateringseite als Sommelier-Cuts nennt. Für die Wahl zählen das konkrete Stück, seine Dicke, Ihre Vorliebe für Marmorierung und die geplante Zubereitung mehr als ein wohlklingender Cut-Name.

Entrecôte, Rumpsteak und Hüfte: die klassischen Unterschiede

Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich beschreibt den Rostbraten, aus dem Ribeye beziehungsweise Entrecôte geschnitten wird, als gut marmoriert und zum Kurzbraten oder Grillen geeignet. Das Rumpsteak stammt aus dem dort „Beiried“ genannten Teilstück und besitzt typischerweise eine Fettabdeckung. Hüftsteak kommt aus einem magereren Stück, das ebenfalls zum Kurzbraten geeignet ist.

Marmorierung und Fettabdeckung sind nicht dasselbe: feine Fettadern liegen im Muskel, ein Fettrand außen am Stück. Fragen Sie beim Einkauf, welcher Anteil am konkreten Steak vorhanden ist. Die Ausprägung variiert von Tier zu Tier und von Zuschnitt zu Zuschnitt.

Was sind Flat Iron und Bavette?

Auf der Trautmann-Cateringseite werden Flat Iron und Bavette als Sommelier-Cuts genannt. Die britische Fachorganisation AHDB beschreibt Flat Iron als Steak aus dem Schulterbereich, bei dem eine zentrale Sehne entfernt wird. Ihre Bavette stammt aus dem dünnen Flankenbereich und hat eine deutlich sichtbare Faser. Handelsbezeichnungen und Zuschnitte unterscheiden sich zwischen Ländern; lassen Sie sich deshalb bei Trautmann zeigen, welches Stück mit dem jeweiligen Namen gemeint ist.

Gerade bei stärker gefaserten Stücken verändert das Aufschneiden den Biss. Lassen Sie sich zeigen, in welche Richtung die Fasern laufen und wie das fertige Steak quer dazu aufgeschnitten wird. Den Unterschied zwischen einem einzelnen Steak und einem ganzen Bratenstück behandelt auch der Teilstück-Ratgeber.

Welcher Cut passt zu Ihrem Grill oder Ihrer Pfanne?

Beschreiben Sie zuerst das gewünschte Ergebnis: kräftig marmoriert oder eher mager, dick oder dünn geschnitten, eine große Portion zum Teilen oder einzelne Steaks. Dazu kommt die verfügbare Hitzequelle. Ein dickes Steak braucht eine andere Steuerung als ein dünnes Stück, auch wenn beide aus demselben Teilstück stammen.

  • Fett und Marmorierung am konkreten Stück ansehen.
  • Zuschnittdicke und Zubereitungsgerät nennen.
  • Nach Faserrichtung und passender Schnittführung fragen.
  • Bei mehreren Gästen den gewünschten Gargrad und vollständiges Durchgaren für empfindliche Personen klären.

Die Kerntemperatur-Tabelle für Rindersteak ordnet Gargrade ein. Sie ersetzt keine Hygieneregel und keine Messung im konkreten Stück.

Was sollten Sie beim Einkauf konkret fragen?

Fragen Sie nach Tierart, Cut, Dicke, Reifung und Gewicht. Soll das Steak besonders intensiv schmecken, ist Dry Aged Beef eine weitere Entscheidung, aber kein eigener Steak-Cut. Lassen Sie sich den Zuschnitt und eine zum eigenen Gerät passende Zubereitung erklären, bevor Sie nach einem Zeitwert fragen.

Die aktuelle Verfügbarkeit kann je nach Saison und Zerlegung wechseln. Die Trautmann-Seite zu Dry Aged nennt Rib Eye, Tomahawk und Roastbeef als mögliche Cuts; sie garantiert nicht, dass jedes Stück zu jedem Zeitpunkt an der Theke liegt.

Checkliste zum Mitnehmen

  • Vorliebe für Fett und Biss beschreiben.
  • Den konkreten Cut und seine Dicke ansehen.
  • Faserrichtung und Anschneiden klären.
  • Temperatur am konkreten Steak messen.

Mehr zur Auswahl und Bestellung finden Sie auf unserer Seite Dry Aged Fleisch.

Häufige Fragen

Ist Entrecôte dasselbe wie Rumpsteak?

Nein. Entrecôte beziehungsweise Ribeye wird aus der Hochrippe beziehungsweise dem Rostbraten geschnitten, Rumpsteak aus dem Roastbeef beziehungsweise Beiried. Fettverteilung und Textur unterscheiden sich.

Ist ein mageres Hüftsteak automatisch zäher?

Nein. Mager beschreibt zunächst den Fettanteil. Zuschnitt, Reifung, Dicke, Gargrad und Schnittführung beeinflussen den Biss des konkreten Steaks.

Quellen

  1. Fleischteilstücke vom Rind

    Landwirtschaftskammer Niederösterreich · o. J. · abgerufen am 25. September 2026

    Originalquelle: https://www.landwirtschaft-verstehen.at/landwirtschaft-fuer-alle/weg-der-lebensmittel/fleisch/rindfleisch/fleischteilstuecke

  2. Flat Iron Steak

    Agriculture and Horticulture Development Board · o. J. · abgerufen am 25. September 2026

    Originalquelle: https://ahdb.org.uk/flat-iron-steak

  3. Bavette Steak

    Agriculture and Horticulture Development Board · o. J. · abgerufen am 25. September 2026

    Originalquelle: https://ahdb.org.uk/bavette-steak

  4. Grillcatering

    Metzgerei Trautmann · 2026 · abgerufen am 25. September 2026

    Originalquelle: https://metzgerei-trautmann.de/catering

  5. Dry Aged

    Metzgerei Trautmann · 2026 · abgerufen am 25. September 2026

    Originalquelle: https://metzgerei-trautmann.de/specials/dry-aged

Wie wir Quellen auswählen und fachliche Angaben prüfen, erklären unsere redaktionellen Grundsätze.

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Über den Autor

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Jan Trautmann am offenen Feuer

Fleischermeister, Fleischsommelier, Juniorchef und Eventmanager

Jan Trautmann ist Fleischermeister und Fleischsommelier. Er gehört zur dritten Generation des Familienbetriebs und arbeitet als Juniorchef und Eventmanager.

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